Höhenunterschiede in Decken: Vor- und Nachteile

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Höhenunterschiede in Decken: Vor- und Nachteile

Heutzutage gibt es beim Bau neuer Häuser eine Mindestdeckenhöhe von 2,60 Metern, aber das war nicht immer der Fall. Deshalb gibt es jetzt Häuser mit unterschiedlichen Deckenhöhen. Von Herrenhäusern mit enorm hohen Räumen bis hin zu Fischerhäusern mit niedrigen Decken. Es besteht also ein großer Höhenunterschied in den Decken.

 Sowohl hohe als auch niedrige Decken haben Vor- und Nachteile. Es ist nützlich, sich dieser Vor- und Nachteile bewusst zu sein, wenn Sie das meiste aus Ihrer Decke herausholen möchten.  Ob Sie nun die Wahl zwischen einer hohen und einer niedrigen Decke haben oder ob sie an Ihre aktuelle Deckenhöhe gebunden sind. Deshalb erklären wir in diesem Blog die Vor- und Nachteile verschiedener Deckenhöhen.

Höhenunterschiede in Decken

Im Jahr 2003 wurde in den Niederlanden ein Gesetz verabschiedet, das besagt, dass eine Decke mindestens 2,60 Meter hoch sein muss. Sie werden daher keine neuen Häuser mit niedriger Decke mehr sehen. Vor 2003 hatten Architekten und Bauunternehmen mehr Freiheiten bei der Deckenhöhe.

 Dies zeigt sich auch in der Zeit vor der Einführung des neuen Gesetzes, den 1980er und 1990er Jahren. Zu dieser Zeit waren die Decken normalerweise viel niedriger als wir es heute gewohnt sind. Wo die durchschnittliche Höhe einer Decke jetzt 2,70 Meter beträgt, waren es in den 80er und 90er Jahren 2,40 Meter. Das ist ein Unterschied von nicht weniger als 30 cm. Ein solcher Unterschied ist sofort spürbar, wenn Sie einen Raum betreten.

 Überraschenderweise ist es jedoch nicht so, dass die Decken immer niedriger waren als heutzutage. In den 60er und 70er Jahren lag die durchschnittliche Deckenhöhe etwa auf dem gleichen Niveau wie heute, also etwa 2,60 Meter bis 2,70 Meter. Es ist also eine Wellenbewegung zu entdecken, wenn es um einen Trend bezüglich der Deckenhöhe geht.

 Gehen wir nun noch wir weiter in die Vergangenheit, sehen wir, dass die soziale Schicht eine größere Rolle in der Höhe der Decke spielte. Hohe Decken waren - und mögen es noch immer sein - ein Zeichen von Reichtum. Schauen Sie sich die Amsterdamer Grachtenhäuser, alte Pfarrhäuser oder Herrenhäuser aus der goldenen Zeit an. Auf der anderen Seite des sozialen Spektrums waren Arbeiter, Bauern und Fischer, die in niedrigen Häusern lebten. 

Hohe Decke

Abhängig von der Periode, in der Ihr Haus gebaut wird, haben Sie daher eine hohe oder eine niedrige Decke. Wie bereits erwähnt, waren hohe Decken ein Zeichen von Reichtum. Doch auch heutzutage sehen wir eine hohe Decke noch immer als luxuriös an. Dieser Luxus hat jedoch Vor- und Nachteile.

Die Vorteile

Der offensichtlichste Vorteil eines Raumes mit einer hohen Decke ist natürlich, dass Sie mehr Platz haben. Erstens fühlt sich ein Raum bei einer hohen Decke viel größer an, so dass auch ein Raum mit relativ kleiner Fläche geräumig erscheinen kann. Neben der Tatsache, dass sich der Raum größer anfühlt, haben Sie auch mehr Platz. Sie können diesen zusätzlichen Raum zum Beispiel nutzen, indem Sie ein großes Bücherregal aufstellen, ein Gemälde aufhängen, ein Wandmalerei anfertigen lassen oder einen Kronleuchter aufhängen.

 Je höher Ihre Decke ist, desto höher sind Ihre Wände. Diese extra hohen Wände können Sie zum Beispiel nutzen, um extra hohe Fenster installieren zu lassen. So schaffen Sie es, enorm viel Tageslicht in den Raum fallen zu lassen, was das Raumgefühl noch verstärkt. Zudem assoziiert man hohe Fenster - wie auch hohe Decken - mit Luxus, Stil und Klasse.

Die Nachteile

Obwohl hohe Decken sehr schön aussehen und Ihr Zimmer größer erscheinen lassen, bringen hohe Decken auch einige Nachteile mit sich. Zuallererst: die Kosten. Ob Sie nun ein neues Haus kaufen möchten oder ein älteres Haus im Auge haben, hohe Decken sind in der Regel teurer als niedrige Decken. Beim Kauf eines Neubaus haben Sie manchmal sogar die Möglichkeit, die Decke um 10 oder 20 Zentimeter anzuheben. Natürlich gegen Bezahlung.

 Aber eine hohe Decke ist nicht nur zum Zeitpunkt des Kaufs teurer. Auch in Ihren monatlichen Kosten werden Sie einen Unterschied zwischen hohen und niedrigen Decken feststellen. Wie Sie wahrscheinlich wissen, steigt heiße Luft nach oben. In einem Raum mit einer hohen Decke werden Sie daher viel Wärme verlieren, die in Ihrem Zimmer an einer Stelle hängen bleibt, wo Sie nicht davon profitieren können. Ihre Heizkosten werden bei einer hohen Decke daher sehr wahrscheinlich höher sein.

 Darüber hinaus ist eine hohe Decke schwieriger instand zu halten als eine niedrige. Sie können einer hohen Decke nicht einfach mal so einen neuen Anstrich verpassen, sie reinigen oder neu verputzen. Selbst der Austausch einer Glühbirne kann bei einer höheren Decke schwieriger sein. Glücklicherweise werden Sie dies nur erleben, wenn Sie eine sehr hohe Decke haben, wie zum Beispiel in einem alten Herrenhaus. In einem Haus mit einer Deckenhöhe von 2,70 Metern werden diese Probleme geringer sein.

Niedrige Decke

Hohe Decken haben daher verschiedene Vor- und Nachteile. Gleiches gilt aber auch für niedrige Decken. Wenn Sie ein Haus aus den 80ern oder 90ern besitzen oder in einem alten Arbeiterhaus wohnen, haben Sie wahrscheinlich eine niedrige Decke. Was sind dabei die Vor- und Nachteile?

Die Vorteile

Einer der größten Vorteile einer niedrigen Decke besteht darin, dass Sie sich keine Sorgen machen müssen, wie Sie Ihr Zimmer geheizt bekommen. Wegen der niedrigen Decke bleibt auch die warme Luft relativ niedrig, so dass Sie weniger für Heizkosten ausgeben müssen. Darüber hinaus sind Häuser mit (relativ) niedriger Decke auch günstiger zu erwerben. Selbst bei Ihrer Einrichtung können Sie Kosten sparen. Wenn Sie eine niedrige Decke haben, benötigen Sie weniger und auch kleinere Möbel, um Ihr Zimmer zu füllen. 

Außerdem fühlt sich ein Raum mit niedriger Decke sehr schnell gesellig an. Die niedrige Decke fühlt sich gemütlich an, und besonders dann, wenn die Heizung eingeschaltet ist, wird es schnell warm. Darüber hinaus kann es auch sehr angenehm und praktisch sein, Ihre Decke quasi in Reichweite zu haben. Glühbirnen auswechseln, die Decke neu streichen und das Entfernen von Spinnweben wird so viel einfacher.

Die Nachteile

Eine niedrige Decke hat auch Nachteile. Das gemütliche und behagliche Gefühl einer niedrigen Decke kann zu einem klaustrophobischen Gefühl werden, das Sie natürlich nicht wollen. Glücklicherweise können Sie Ihre Decke höher erscheinen lassen als sie es wirklich ist. Auf diese Weise behalten Sie die Gemütlichkeit eines niedrigen Raums, aber Sie fühlen sich immer noch wohl.

Außerdem können sich Räume mit niedriger Decke schnell düster anfühlen. Die niedrigen Wände zwingen nicht nur dazu, kleinere Fenster zu installieren, sondern die Fenster müssen auch tiefer hängen. Dadurch fällt weniger Tageslicht ins Haus als dies bei einer hohen Decke der Fall wäre. Wenn Sie eine niedrige Decke haben, ist es wichtig, die richtige Beleuchtung zu wählen.

Decken von Plameco

Sowohl hohe als auch niedrige Decken haben Vor- und Nachteile. In diesem Blog haben wir diese erläutert. Somit liegt es jetzt an Ihnen, das Maximum aus Ihrer Decke herauszuholen. Genießen Sie den zusätzlichen Raum, den eine hohe Decke bietet, oder ziehen Sie die Gemütlichkeit einer niedrigen Decke vor?

Ob Sie nun eine hohe oder niedrige Decke haben, bei Plameco sind Sie an der richtigen Adresse für die schönsten Decken und professionelle Beratung. Abgesehen davon, dass Plameco anerkannter Hersteller von hochwertigen Decken ist, sind wir auch auf Deckenbeleuchtung spezialisiert.

Unsere Berater helfen Ihnen auch dabei, das Optimum aus Ihrer Deckenhöhe zu holen. Zum Beispiel können wir mit einer Plameco-Spiegeldecke dafür sorgen, dass der Raum optisch größer erscheint. Eine andere Möglichkeit ist, die Decke abzuhängen, was dem Raum ein gemütlicheres Gefühl gibt.

Sind Sie neugierig geworden, was eine Plameco-Decke in Ihrem Raum leisten kann? Nehmen Sie dann Kontakt mit uns auf. Wir besprechen gerne unverbindlich alle Möglichkeiten mit Ihnen. Besuchen Sie auch unsere Website für die nötige Inspiration!


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